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Arbeitskreis
TRACEABILITY

Arbeitsthemen

Themenbereiche Traceability

  • Grundlagen
    • Verbinden von Anforderungsbeschreibung, Spezifikation, Modell, Code, Testfällen auf unterschiedlichen Detailebenen
    • Typen von Traceability Links
    • Zuverlässigkeit der Traceability Links
    • History, Rationale Management
    • Querying und Visualisieren von Anforderungen und Differenzen
  • Requirements Traceability
    • Projektspezifische Auswahl der Links (statisches Metamodell der TLs)
    • Granularität der Links
    • Prozessintegration
  • Traceability und Modellevolution
    • Auswirkungen auf den Entwicklungsprozess
    • Modellpflege und Traceability-Aufrechterhaltung
    • Versionierung von Modellen und Traceability Links
    • Traceability Links im Reverse Engineering
    • CASE-Tool-Interaktion, Repositories
    • Prüfungen, Regeln und Abhängigkeiten

    Sammlung offener Fragen

    • Welche Artefakte gibt es überhaupt (Standardkatalog, abhängig von Prozess/Methode)?
    • Zwischen welchen Artefakten gibt es welche (welche Typen von) Traces (abhängig von Prozess/Methode)?
    • Welche Linktypen sind spezifisch für einen bestimmten Artefakttyp (können auch mehrere sein)?
    • Welche Granularität der Traces (zu Artefakten, oder zu Binnenstruktur) ist angemessen (abhängig von Risiken)?
    • Welchen Prozess nehmen wir als Basis an (einen oder alle)?
    • Welche Dimensionen (horizontal/vertikal) betrachte ich?
    • Wie interpretiere ich die Dimensionen horizontal / vertikal (abhängig von Perspektive: ganze Artefakte/Innenleben von Artefakten)?
    • Welchem Zweck dient Traceability (Tracen von Prozessen, von Artefakten, von Entscheidungen)?

    Begriffe

    • Artefakt - (Produkt): Begriffsdefinition K. Krogmann
    • Traceability Link – Nachvollziehbarkeit (Position Paper über gesamte Thematik von R. Brcina)
    • Linktypen – Bisher in der Literatur verwendete Linktypen (P. Mäder)
    • Typen/Arten von Nachvollziehbarkeit  (Th. Weyer):
      Projektspezifische Nachvollziehbarkeit: Die projektspezifische Nachvollziehbarkeit betrachtet die Definition der Nachvollziehbarkeit d.h. Artefakte, Beziehungen und ggf. Aufzeichnungs- und Nutzungsstrategien) für ein spezifisches Projekt. Die projektspezifische Nachvollziehbarkeit kann auf einer unternehmenspezfischen und/oder domänenspezifischen Definition der Nachvollziehbarkeit beruhen.

      Unternehmensspezifische Nachvollziehbarkeit: Die unternehmensspezifische Nachvollziehbarkeit betrachtet die Definition der Nachvollziehbarkeit(d.h. Artefakte, Beziehungen und ggf. Aufzeichnungs- und Nutzungsstrategien) für ein spezifisches Unternehmen. Die unternehmensspezifische Nachvollziehbarkeit kann auf einer domänenspezifischen Definition der Nachvollziehbarkeit beruhen.

      Domänenspezifische Nachvollziehbarkeit: Die domänenspezifische Nachvollziehbarkeit betrachtet die Definition der Nachvollziehbarkeit (d.h. Artefakte, Beziehungen und ggf. Aufzeichnungs- und Nutzungsstrategien) für ein spezifische Domäne. Die domänenspezifische Nachvollziehbarkeit kann in Form eines domänenspezifischen Referenzmodells für die Nachvollziehbarkeit definiert werden.
    • Methode Entwurf einer Begriffsdefinition (M. Jung)
    • Prozessmodell Entwurf einer Begriffsdefinition (M. Jung)
    • Prozess Entwurf einer Begriffsdefinition (M. Jung)
    • Entscheidung (M. Riebisch): Zu einem Traceability-Link gehört typischerweise eine Engineering-Entscheidung. Dabei kann es sich z.B. um eine Entwurfsentscheidung handeln – mit Angabe Ziele / Bedingungen, der Alternativen, sowie deren Bewertung, die zu einen Traceability-Link von einer Anforderung zu einem Architekturmuster gehört. Entscheidungen folgen häufig Methoden, z.B. werden aufgrund einer Anforderung vier Testfälle nach der Äquivalenzklassenmethode erstellt (Traceability-Links verbinden die Tetfälle mit der Anforderung). Traceability-Links im zuge von Verfeinerungen z.B. aus einer Anforderung einen Workflow zu entwickeln, können auf den Stakeholder verweisen, von dem die Information stammt - in gewisser Weise auch eine Entscheidung.
    • Fragment – Bestandteil eines Artefakts Begriffsdefinition H. Schwarz
    • Formal – semiformal (UML) – nichtformal (narrativ, natürlichsprachlich)
    • Dimensionen horizontal /vertikal / evolutionär (A. Baier)
    • Pre- und Post-Traceability (Th. Weyer): Die Pre-Traceability eines Artefakts (z.B. einer Anforderung) betrachtet Nachvollziehbarkeitsinformationen zu Artefakten, die im Entwicklungsprozess dem betrachten Artefakt vorgelagert sind (z.B. die Beziehung zwischen einer Anforderung und der Quelle einer Anforderung). - Die Post-Traceability eines Artefakts (z.B. einer Anforderung) betrachtet Nachvollziehbarkeitsinformationen zu Artefakten, die im Entwicklungsprozess dem betrachten Artefakt nachgelagert sind (z.B. die Beziehung zwischen einer Anforderung und einer Komponente, die diese Anforderung realisiert).